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Osmoseanlage Vergleich – garantiert reines Wasser

Eine solche Anlage ist auch unter den Begriffen der Umkehr-Osmose oder Reversosmose zu finden. Denn damit werden Stoffe in Flüssigkeiten konzentriert und in der Folge herausgefiltert, die dort durch Osmose entstanden.

Das Trinkwasser in Deutschland enthält über 30.000 Stoffe von denen lediglich 32 geprüft werden!


Zusätzlich ist in den meisten Gegenden hierzulande das Wasser sehr hart. Neben einer Wasserenthärtungsanlage, kann auch eine Osmoseanlage für weiches Wasser in Ihrem Haushalt sorgen. In Ausnahmefälle sind solche Wasseraufbereitungsanlagen auch im ländlichen Bereich nötig, wenn das Wasser nicht aus einer Trinkwasseraufbereitungsanlage kommt. Hier finden Sie eine Auswahl der beliebtesten Osmoseanlagen*.

Osmoseanlage Vergleich: das leistet eine Umkehrosmoseanlage

Eine solche Anlage filtert bestimmte Stoffe aus dem Wasser. Da das Wasser in Deutschland nur auf gewisse Stoffe kontrolliert wird, können Sie nie sicher sein, dass Sie und Ihre Familie keine Schadstoffe durch das Trinkwasser aufnehmen. Außerdem ist vor allem der Kalk sehr unangenehm. Denn er setzt sich in elektrischen Geräten ab (Kaffeemaschine, Bügeleisen, Durchlauferhitzer Vergleich) und muss dort mühsam mit Entkalker entfernt werden. In Gebieten mit sehr hartem Wasser kommt es häufig dazu, dass selbst Rohrleitungen verkalken. So können Sie Ihre Wasserleitung entkalken.

Mit einer solchen Anlage kann der Kalk aus dem Wasser entfernt werden, was sich auch im Geschmack widerspiegelt. Zusammengefasst sorgt eine Osmoseanlage für 99,9% reines und weiches Wasser für Ihren Haushalt. Sie entfernt selbst kleinste Partikel, die der Hauswasserfilter nicht filtern zu vermag.

So funktioniert das Prinzip der Umkehrosmose

Die Umkehrosmoseanlagen für den Haushalt sind kleine Geräte, die zum Beispiel unter der Spüle montiert werden können. Sie sind in zwei Ausführungen erhältlich:

  • mit Stromanschluss,
  • ohne Stromanschluss

Die Anlagen ohne Strom funktionieren lediglich über den Wasserdruck, der jedoch eine bestimmte Stärke haben muss.
Dies ist in der Beschreibung angegeben – zum Beispiel können 4 bar verlangt sein.

Andere Anlagen haben eine integrierte Pumpe, die niedrigen oder schwankenden Wasserdruck aus der Leitung ausgleicht.

Zwar benötigen Sie im Gegensatz zu klassischen Enthärtungsanlagen kein Regeneriersalz, jedoch einen Filter. Damit das Wasser gereinigt werden kann, muss es nämlich gegen den Filter gepresst werden. Dies funktioniert bei den Anlagen mit einer halbdurchlässigen Membran. Halbdurchlässig bedeutet in diesem Zusammenhang, dass ein Stoff nicht wasserdurchlässig ist, sondern durch seine Molekularstruktur Wasser aufnehmen kann. Genutzt wird dabei eine Porengröße, die weniger als ein Zehntausendstel Mikrometer klein ist.

Auf der Seite der Membran, auf der das ungefilterte Wasser ankommt, wird ein Gegendruck erzeugt, der höher ist als der natürliche Druck des Wassers. So kann das verunreinigte Wasser abgefiltert werden.

Profitipp: Der Arbeitsdruck kann eventuell nicht hoch genug sein, wenn die Anlage nicht in einem Haushalt benutzt wird, sondern auf Berghütten, Booten und so weiter. In diesem Fall wird mit einer Booster-Pumpe der richtige Druck erzeugt.

Das abgefilterte Konzentrat lässt sich entfernen, wobei kurz die Fließgeschwindigkeit erhöht wird. Manche Anlagen können dies automatisch erledigen, und spülen in regelmäßigen Abständen, zum Beispiel dreimal täglich.

Unterschiedliche Filterstufen

Je nach Anlage verfügt diese über mehrere Filterstufen. In der Regel setzen hochwertige Osmoseanlagen auf insgesamt 5 Filterstüfen.

  1. Sedimentfilter/Aktivkohlefilter: Vorfiltertung
    In dieser Stufe werden grobe Verunreinigungen wie Sand, Schlamm, Rostpartikel oder ähnliche mechanische Stoffe entfernt.
  2. Sedimentfilter/Aktivkohlefilter: Vorfiltertung
    Dieser Filter ist etwas feiner und konzentriert sich auf kleinste Verschmutzungen.
  3. Aktivkohleblockfilter/plissierter Filter: Vorfilterung
    In diesem Schritt werden 99,9% der Trüb- und Schwebstoffe, und mikrobiologische Verunreinigungen entfernt.
  4. Osmosemembran: Hauptfilterung
    Im vierten Schritt findet die Osmosemembran ihre Anwendung. Diese ist nur durchlässig für Wassermoleküle. Die Verunreinigungen (Asbest, Uran, Nitrat, Nitrit, Herbizide) werden anschließend in das Abwasser gegeben.
  5. Keimsperre/Aktivkohlenachfilter: Qualitätssicherung
    Bevor das gefilterte Wasser zum Entnahmehahn gelangt, werden die letzten Keime und Bakterien vollständig entnommen. Nun haben Sie reinstes Trinkwasser

Diese 5 Filterstufen sind nicht bei allen Herstellern und Modellen identisch. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle nur eine Übersicht über die am meisten verbreiteten Techniken und Systeme geben.

Die Vorteile einer Osmoseanlage

Die Anlage erzeugt reinstes Trinkwasser, dem unliebsame Bestandteile, wie zum Beispiel Kalk und tausende mögliche Schadstoffe, entzogen werden. Dabei sind die Umkehr-Osmose-Anlagen preisgünstig und in der Regel sowohl in der Handhabung als auch in der Montage einfach.

Welche Leistung die Anlage im Einzelnen hat, ist von Modell zu Modell verschieden. Eventuell ist ein Wasserhahn im Lieferumfang beinhaltet und eine Anleitung für den Einbau.

Wichtig ist, dass die Filter, die innerhalb der Geräte sitzen, regelmäßig ausgetauscht werden. Empfohlen wird dafür ein Zeitintervall von ca. 6 Monaten, wobei dies zwischen den Modellen schwanken kann und in der Bedienungsanleitung beschrieben wird. Bei der Haltbarkeit der Membran wird von mehreren Jahren ausgegangen.

Osmoseanlage Vorteile auf einen Blick:

  • filtert bis zu 99,9% unerwünschter Stoffe aus dem Wasser
  • reduziert Kalkbildung im Nassbereich und Elektrogeräten
  • preisgünstig & platzsparend
  • leckeres Trinkwasser
  • kein Kaufen von Mineralwasser mehr nötig
  • optimal geeignet für die Zubereitung von Babynahrung
  • einfache installation

Was gibt es beim Kauf zu beachten?

Abgesehen von der Bequemlichkeit der Bedienung (zum Beispiel Säuberungsspülen automatisch), sollte man zunächst nach der Leistungsmenge schauen. Manche, vor allem ältere Modelle, haben einen Vorratstank, während andere mit höherer Leistung ausgestattet sind und auf diesen Vorratstank verzichten können, weil sie bei Bedarf eine größere Menge sofort reinigen können.

Die Vorratstanks sind deshalb nicht zu empfehlen, weil sie sich schwer reinigen lassen. Zudem schmeckt das Wasser aus dem Tank unter Umständen abgestanden. Gute Anlagen reinigen in der Minute um die zwei Liter, was für den Normalverbraucher ausreichend sein dürfte. Das Reinigen ohne Vorratstank wird auch „Fresh-Water-Prinzip“ genannt.

Ein anderer Unterschied ist, ob es eine Auftisch- oder Untertisch-Anlage sein soll. Die Untertischanlagen sind nicht nur wegen des Platzes eher zu empfehlen, sondern auch, weil sie an die Wasserleitung angeschlossen werden, und daher jederzeit frisches Wasser liefern, egal, wie viel man entnimmt.

Achten sollte man beim Kauf zudem auf die Auswechselbarkeit der Filter. Kann man dies nicht selbst erledigen, wird der Betrieb der Anlage teuer. Der Geräuschpegel ist ebenfalls ein Kaufkriterium. Dieser ist bei manchen Anlagen sehr hoch, bei anderen eher niedrig. Schließlich sollte man nicht nur auf den Anschaffungspreis achten, sondern auch auf die laufenden Kosten, die zwischen den Anlagen sehr variieren. Zu nennen wäre dabei vor allem der Kaufpreis der Filter, die ungefähr zweimal jährlich gewechselt werden müssen.

Checkliste Kauf einer Osmoseanlage:

  • ausreichende Leistungsmenge – Vorratstank?
  • Auftisch- oder Untertisch-Anlage
  • Filtern problemlos auswechselbar – Kosten für Filter?
  • Geräuschpegel
  • Keimsperre vorhanden?
  • hochwertige Schläuche und Leitungen?
  • Wasserstopp vorhanden? (Schutz vor Wasserschäden)

So funktioniert der Einbau der Osmoseanlage

Der Einbau der Osmoseanlage ist in der Regel selbst für Laien problemlos möglich und in kurzer Zeit erledigt. Falls Sie sich dennoch unsicher sind, empfehlen wir Ihnen einen Sanitärfachmann mit der Installation zu beauftragen. Dieser benötigt meist nicht mehr als 30 Minuten um die Osmoseanlage einzubauen und betriebsbereit zu machen.

Installiert wird die Anlage in den meisten Fällen unter der Küchenspüle direkt beim Wasserhahn. Die Aufgabe ist es nun die drei Verbindungsschläuche korrekt zu verbinden. Den roten Schlauch verbinden Sie nun zwischen dem Abwasseranschluss und der Osmoseanlage. Dieser sorgt dafür, dass die Verunreinigungen ordnungsgemäß an das Abwasser weitergeleitet werden. Um die Befüllung der Anlage mit Kaltwasser zu gewährleisten, verbinden Sie nun den dicken Schlauch mit dem Kalktwasseranschluss und Ihrer Osmoseanlage. Da Sie das gefilterte Wasser entnehmen möchten, stellen Sie nun eine Verbindung zwischen dem Entnahmehahn und der Anlage her. Dafür nutzen Sie den dünnen Schlauch.

Insofern die Anlage über einen Wasserstopp verfügt, platzieren Sie ihn auf dem Boden neben der Anlage. Sobald er ein Austreten von Wasser feststellt, schaltet er die Anlage automatisch ab.

Osmoseanlage Vergleich: Fazit

Eine Umkehrosmose-Anlage kann helfen, das Wasser von Bestandteilen zu reinigen, die man nicht im Wasser haben möchte. In Deutschland befinden sich mehr als 30.000 Stoffe in unserem Trinkwasser, von denen lediglich 32 geprüft warden!

Die Osmoseanlage entfernt 99,9% dieser unerwünschten Stoffe und beschert Ihnen und Ihrer Familie reinstes Trinkwasser. Als positiver Nebeneffekt wird Kalk, der sich im Nassbereich und in Elektrogeärten absetzt deutlich reduziert.

Die Kosten für eine solche Anlage sind eher gering, wenn man den Nutzen berechnet, der dadurch entsteht, dass die elektrischen Geräte nicht mehr entkalkt werden müssen. Das weiche Wasser bringt zudem einen besseren Eigengeschmack mit, der sich bei Tee, Kaffee und anderen Aufgussgetränken recht deutlich zeigt.

Super Infos - Danke!

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